Akkreditiert nach ÖVE/ÖNORM EN ISO/IEC 17025:2007 seit 18.04.2014.

 

Welche Prüfungen können vom Labor durchgeführt werden?

 

Probenentnahme und CAD-unterstütze Erstellung der Probendokumentation

Herstellung von Proben durch eine Probenfertigung, die dem Labor unterstellt ist. Die Herstellung kann gemäß DIN oder ASME IX Norm durchgeführt werden.

Einachsige instrumentierte Zugversuche bei Raum-, erhöhten bzw. tiefen Temperaturen (von -180°C bis +1200°C) und für Rund- und Flachzugproben.

Die 400kN Tragkraft ermöglicht die Untersuchung größeren Proben von Hochfestigkeitswerkstoffen.

Instrumentierte 3-Punkte Biegeversuche mit einer Reihe von Dorndurchmessern zwischen 10 ... 90 mm

Kerbschlagbiegeversuche von Raumtemperatur bis -196°C

Härteprüfungen in HV, HRC und HB

Mikrohärteprüfungen mit Erstellung von Härteprofilen

Werkstoffanalysen mittels Spektralanalysengerät für fünf Legierungsgruppen (Fe, Co, Ni, Al, Ti)

Herstellung von metallographischen Schliffen und Auswertungen der Schliffe mittels Mikroskop (50 - 1000fache Vergrößerung)

 

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Laborausstattung

 

Mikrohärteprüfsystem „LECO AMH43“

Halbautomatisches Vickers-Härteprüfsystem (manuelle Z-Achse)

 

Die Belastungsstufen HV 0,01 / HV 0,025 / HV 0,05 / HV 0,1 / HV 0,2 / HV 0,3 / HV 0,5 / HV 1finden in der Firma IMC bei optischen Vergrößerungen bis 1000x (digital kann die Vergrößerung bis über 3700x interpoliert werden) ihre Anwendung. Diesem System ist eine Auswertungssoftware der Fa. LECO (Firmware) angeschlossen. Dadurch ist es möglich Härteverläufe an Querschliffen zur Beurteilung von Nitrier-, Nitrocarburier- und Aufkohlungsprozessen bzw. zur Verfahrensprüfung an Auftrags- und Verbindungsschweißungen zu erstellen.

 

Des Weiteren wird diese Einrichtung in der Firma IMC zur Überprüfung von Spritzschichten an Verfahrensproben (während der Parameterfindung zur Prozessentwicklung) und an Mitlaufproben zur laufenden Fertigungsüberwachung verwendet.

 

 

Universalhärteprüfsystem „EMCOTEST M4C 075 G3“

 

Die Belastungsstufen HV 5 / HV 10 / HV 30 / HRC / HBW 2,5 / 187,5 finden in der Firma IMC ihre Anwendung. Diese Einrichtung wird in der Firma IMC zur Überprüfung der Oberflächenhärte bzw. der Kernhärte eingesetzt.

 

 

 

Nasstrennschleifmaschine „LECO Viper 300 A1“

 

Dabei handelt es sich um eine Anlage zum Trennen von Proben. Diese Nasstrennschleifmaschine ist elektronisch gesteuert und bietet dadurch effektive Möglichkeiten, ein reproduzierbares Trennen der Proben zu gewährleisten. Dies wird mit Parametereinstellungen wie: gesteuerter Fahrschnitt (stufenlose Geschwindigkeits- u. Drehzahlregelung), Pendelschnitt mit variabel einstellbarer Pulsfrequenz, begrenzbare Schnittdruckregelung, Emulsionskühlung, etc. erreicht. Die Parametereinstellungen der Anlage können und werden als Programm für die nächste Verwendung abgespeichert, um den Unsicherheitsfaktor Mensch zu minimieren.

 

 

 

Warmeinbettpresse „ATM Opal 450“

 

Mit dieser Presse ist es möglich, Proben zur mikroskopischen und makroskopischen Untersuchung und zur Härteverlaufsprüfung bis zu einer Größe von Ø 50 mm in Kunststoff einzubetten. In der Firma IMC werden vorzugsweise Probeneinbettungen mit dem Ø 40mm verwendet. Diese voll hydraulische Presse ist mit einer automatischen Wasserkühlung und mit einer Steuerung versehen, welche die Heiz- und Kühlzeiten sowie die zugehörigen Temperaturen regelt.

 

 

 

Schleif- und Polieranlage „ATM Saphir 550“

 

Es handelt sich dabei um eine automatische Schleif- und Polieranlage, die über ein graphisches Bedienfeld (Touch Screen) verfügt, welches die Ablauf- und Programmspeicherung sowie die komplette. Bedienung des Gerätes für den Bediener einfach und übersichtlich gestaltet.

 

Das Gerät ist ausgestattet mit:

 

- Einzel- und Zentralandruck

- Scheibendurchmesser von 300 mm

- variable Drehzahl der Arbeitsscheibe

- variable Drehzahl des Probenbewegers

- variable Probenanpresskraft

- automatische Dosieranlage

 

für 6 verschiedene Medien wie Schleifsuspensionen/Diamantschmiermittel etc.

 

 

 

Spektralanalysegerät „WAS Foundry Master“

 

Stationäres Spektralanalysegerät, welches als Besonderheit die Möglichkeit des Analysierens sehr kleiner Bauteile aufweist. Zum Beispiel ist es möglich, an einem Stück Draht mit Durchmesser 3 mm an der Mantelfläche eine Analyse durchzuführen. Dies wird durch eine neue Art der Aufrechterhaltung des Gasflusses (Jetstream) während der Funkenphase erreicht. Die Auswertung und Dokumentation geschieht durch die WAS-Firmware, die am angeschlossenen PC zur Anwendung kommt.

 

Zurzeit ist die Anlage für die Basis-Matrixen Fe / Co / Ti / Ni / Al / konzipiert.

 

 

 

Pendelschlagwerk „Galdabini Impact 450“

 

Dabei handelt es sich um ein Pendelschlagwerk (Kerbschlaghammer) mit einer Schlagenergie von 450 J.

 

Die Drehwinkelaufnahme und somit die Aufnahme der Pendelauslenkung geschieht über einen Drehwinkelgeber, der über ein Auswertegerät direkt an der Anlage die erreichten Werte in Joule in digitaler Form ausgibt. Zusätzlich werden die Werte an einen PC weitergegeben, mit dem die Firma IMC in der Lage ist, die Ergebnisse mittels Galdabini Firmware in Berichte zu generieren.

 

 

 

Universalprüfmaschine „Messphysik Beta 400-3/7x15“

 

Mit der Zug-, Druck-, Biegeprüfmaschine der Fa. Messphysik ist die Firma IMC in der Lage, Versuche bis zu einer Belastung von 400 kN durchzuführen. Die Einspannung bei Zugstäben geschieht hydraulisch und bietet die Möglichkeit die Spannkraft proportional zur Zugkraft zu variieren. Die Dehnungsaufnahme kann sowohl direkt am Prüfling mittels LaserSpeckle (Laser-Extensiometer) oder Videoextensiometer sowie indirekt über den Traversenverfahrweg (Längenmessung) vollzogen werden.

 

Die Einschnürung erfolgt natürlich auf herkömmliche Art und Weise (Ausmessen nach erfolgtem Versuch), oder online über ein Videoextensiometer im Gegenlicht. Die Universalprüfmaschine ist zusätzlich mit einer Temperierkammer ausgestattet, in der wir Zugversuche im geregelten Temperaturbereich von - 150 bis + 350 °C durchführen können. Des Weiteren ist die Anlage mit einem Hochtemperaturofen ausgerüstet mit dem Versuche unter Temperaturen bis +800 °C möglich sind.

 

 

 

Gefügemikroskop „Olympus BX 51“

 

Zur Auswertung von Querschliffen, Beurteilung von Proben zur Schadensanalytik, als Hilfestellung zur Parameterfindung bei Versuchen etc., kommt unser Gefügemikroskop zur Anwendung.

 

Dieses Mikroskop ist mit den Vergrößerungen 50x / 100x / 500x / 1000x ausgerüstet. Weiters bedient sich die Firma IMC einer Bildanalysesoftware, mit der über eine Kamera der Bildausschnitt des Mikroskops zur Archivierung oder zur evtl. Diskussion auf PC und Bildschirm übertragen wird.

 

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               Zugversuch                                                                  Zugversuch

 

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LECO „AMH 43“                                                                ATM Poliergerät

 

 

Diverse Gefügebilder                Diverse Schweißbilder

 

 

 

LectroPol-5

 

Elektrolytisches Polier- und Ätzgerät mit Mikroprozessoren für die softwaregesteuerte, automatische Präparation von metallographischen Proben.

 

Funktionen:

 

• Rasterfunktion zur leichten Ermittlung von Parametern

• Eingebaute Sicherheitseinrichtungen

• Datenbank mit Methoden für zahlreiche Materialien

• Kurze Polierzeiten und höchste Reproduzierbarkeit